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Bermuda Syndrome
Die Geschichte des Actionadventures Bermuda Syndrome
beginnt während des zweiten Weltkriegs. Amerika schickt den britischen Verbündeten eine
Staffel B52-Bomber zur Unterstützung. Die Flugroute der Maschinen führt dabei
dummerweise über die Bermudas, und auf den Inseln stationierte deutsche Abfangjäger
fallen über die «Flying Fortesses her.
Unter den amerikanischen Piloten befindet sich auch J. J. Thompson, dessen Maschine schwer
getroffen abstürzt Die trudelnde Maschine verschwindet in einem grellen Lichtblitz von
der Bildfläche, und während über den Bermudas die Luftschlacht weitertobt; taucht
Thompsons Maschine am Himmel über einer unbekannten Insel auf. Dem Piloten gelingt die
Notlandung und er platzt mitten in das eher unschöne Ritual einiger Eingeborener, die
ihre Prinzessin gerade einem Dinosaurier der Marke T-Rex opfern wollten Das abstürzende
Flugzeug hat den Saurier erschlagen, die Eingeborenen vertrieben und Thompson zum Helden
der Geschichte gemacht; die hier erst ihren eigentlichen Anfang nimmt.
Zusammen mit der Prinzessin und unter Kontrolle des
Spielers muß sich Thompson durch die Urwälder der Insel kämpfen. Dabei darf der Spieler
dem Helden behilflich sein, indem er ihn durch die in der Seitenansicht dargestellten
Szenen lenkt und ihn die jeweils richtigen Aktionen ausführen läßt Es geht dabei
weniger um schnelle Reaktionen als um Köpfchen, denn die meisten Szenen stellen sich eher
als knifflige Rätsel dar und nicht so sehr als Actioneinlage.
Im Verlauf ihrer Abenteuer müssen Thompson und die Prinzessin sich durch den Dschungel,
die Stadt der Eingeborenen und ein ausgedehntes Höhlensystem schlagen Ein Ausflug in die
wundersame Unterwasserwelt des fremden Landes rundet die Geschichte ab.
Wer das erste Mal die Welt von Bermuda Syndrome besucht, dem werden die ausgezeichnete
Grafik und die guten Animationen der Figuren auffallen Gemalte Hintergründe wurden mit
gerenderten Modellen von Sauriern und den anderen Bewohnern der Insel kombiniert.
Man merkt dem Bermuda Syndrome an, daß die Macher mit ganzem Herzen bei der Sache waren
und nicht nur bei der Gestaltung der Grafik vollen Einsatz zeigten. Auch technisch gibt es
nicht viel zu meckern: Das Garne läuft unter Windows, ist problemlos zu installieren und
überzeugt auch von der Spielgeschwindigkeit her. Somit ist das Bermuda Syndrome ein
solide gemachtes Garne, das eben besonders durch seine stimmige Grafik auffällt.
Spielerisch fehlt zwar der letzte Kick, der auch bei wiederholtem Ausflug nachhaltig
fesseln könnte, aber ansonsten ist dieses Programm für das Century Interactive Team ein
gelungener Einstieg in den Markt der Computerspiele.
Was uns auffiel:
+ schöne Grafiken
+ weiches Scrolling
- konstruierte Story
Wertung: 3 von 5
Hersteller: BMG
Preis ca. 100 DM
PC Spiel 12/95
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