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Brand im Hafen?


Erscheinungsdatum: 10/2002
Entwickler: bvm
Publisher: Heureka-Klett
Spielsprache: Deutsch

Boxshots


 

Ein Review von slydos   18. Oktober 2002

 

"Brand im Hafen?" ist ein 3rd-Person Krimiadventure, das vom Herausgeber Heureka-Klett in die Sparte Edutainment eingeordnet wird. Heureka-Klett will hier neben den reinen Edutainment-Titeln, wie z.B. aktuell Mathica und Historion, den Bereich Allgemeinwissen behandeln. "Brand im Hafen?" ist das erste Spiel in einer neuen Reihe des Publishers und wurde wie Chemicus 1 und 2 von bvm produziert. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab 11 Jahren und Erwachsene.

 

Geschichte

Janny Paul arbeitet in den Ferien in einem Fischlager, das sich in der Hafengegend der fiktiven Stadt Spitzbug befindet. Im Intro wird unsere Hauptdarstellerin ein wenig wegen "Träumerei im Dienst" von ihrem Chef angemacht und verläßt das Lager genervt. Kurz darauf erfährt sie von einem vorbeilaufenden Penner (der im Spiel immer ordnungsgemäß "Obdachloser" genannt wird), daß es Feuer im Lager gegeben hat.

Sie kehrt zurück und tatsächlich findet sie in einem Teil des Lagers Brandreste und ein zerschlagenes Fenster vor. Da sie nun um ihren Job bangen muß, nimmt sie kurzerhand selbst Ermittlungen auf, befragt die Leute im Hafen und kommt nicht nur der Brandstiftung sondern auch noch anderen kriminellen Machenschaften auf die Spur.

 

Installation/Start

"Brand im Hafen?" kommt auf einer CDROM mit ausführlichem deutschen Handbuch in dem wie üblich bei Heureka-Klett wunderbar gestalteten Klappenkarton. Nach der reibungslosen Installation der ca. 600 MB fingen allerdings bei mir die Probleme an - ich hatte noch nicht ins Handbuch geschaut, und wollte eigentlich nur testen, ob das Spiel läuft. Leider liefen bei einem Klick auf das ungewöhnliche, in übereinanderliegender Sphärenform gestaltete Hauptmenü jedoch nur die Credits immer wieder ab. Also zurück zum Handbuch und nachschlagen, wie man das Hauptmenü bedient.

Hier, wie auch später im Spiel bei Inventar- und Dialogbedienung, haben sich die Entwickler etwas Neues einfallen lassen. Ob neu auch immer gleichzeitig besser ist, kann man in diesem Fall getrost bezweifeln; die einzelnen Menüelemente liegen in durchscheinenden Sphären übereinander und rotieren immer alle gleichzeitig seitlich, nach vorn und nach hinten, in Abhängigkeit von den Mausbewegungen. Dabei muß man die linke Maustaste gedrückt halten, bis das gewünschte Menüelement im Vordergrund steht.

Ich will's direkt sagen, es gelingt einfach nicht immer, das Gewollte mit dieser Methode auch zu wählen! Und es wird während des Spiels damit nicht besser. Man glaubt oft, das richtige Element im Vordergrund zu haben und dann öffnet sich leider doch ein anderes Menü! Diese Steuerung ist zwar innovativ und nett gedacht, aber voll daneben! Die Entwickler scheinen hier mehr Selbstdarstellung als Userfreundlichkeit im Auge gehabt zu haben. Eine Spiel-Steuerung sollte nach einiger Zeit in den Hintergrund treten um Platz für das eigentliche Spiel zu machen!

Hat man den Startknopf für das Spiel gefunden, darf man dann das gelungene Intro verfolgen, das uns von spannender Musik begleitet, in die Geschichte einführt und damit endet, daß sich Janny zum Fischlager zurückbegibt um die Brandstelle mit eigenen Augen zu betrachten. Hier können wir dann selbst ins Spiel eingreifen.

 

Handling/Steuerung

"Brand im Hafen?" ist teils tastatur-/teils mausgesteuert. Unsere 3D-Darstellerin Janny wird mit den Pfeiltasten bewegt, die Shift-Taste läßt sie schneller laufen. Dabei wurde ganz besonderen Wert darauf gelegt, daß Janny niemals in Kisten und andere Kulissen hineinläuft. Allerdings bleibt sie sehr oft an genau diesen Gegenständen hängen, oder auch an einer Wand, so daß man sie einen Schritt zurückgehen lassen und dann drehen muß, ein automatisches Ausweichen und Abdrehen vor Hindernissen gibt es hier nicht. Janny zu drehen ist mühsam, denn es dauert ausgesprochen lange. An manchen Stellen, besonders wenn man sie in die richtige Position bringen möchte, um einen Dialog mit einer anderen Person zu beginnen, dreht sie sich auf einmal ununterbrochen und ein wenig hölzern um sich selbst im Rhythmus eines langsamen Walzers, was schon wieder komisch wirkt. Da hilft nur, sie aus dieser Situation zu befreien und nochmal einen Anlauf zu nehmen.

Wie bereits angedeutet, muß Janny sich in der Nähe von Personen oder Gegenständen befinden, um interagieren zu können. Die richtige Position erkennt man am Aufleuchten einer Statuszeile am unteren Bildschirmrand. Eine Interaktion wird durch die Returntaste eingeleitet. Manche Gegenstände können so aufgenommen oder manipuliert werden, oft gelangt man so auch in eine Nahaufnahme des betrachteten Bereichs und kann dort Dinge anschauen, manipulieren oder aufnehmen.

Unter Jannys Kommentar gelangen eine Reihe von Gegenständen ins Inventar, das mit der Taste "I" aufgerufen werden kann. Bevor ein Gegenstand endgültig verstaut wird, kann man ihn betrachten oder auch gleich benutzen. An dieser Stelle, wie auch in vielen anderen Zoom-Ansichten und allen Dialogen, kommt die Maus zum Einsatz. Inventargegenstände können in Großansicht betrachtet und mit der Maus rotiert werden.

Die Entwickler nennen den interaktiven Bereich, in dem Gegenstände und Informationen gespeichert werden "Braintool". Das Braintool hat genau wie das Hauptmenü die Form von durchscheinenden, übereinanderliegenden Blasen oder Sphären und erscheint in der rechten unteren Bildschirmecke, wenn man einen Dialog beginnt oder die Tasten "I" für Inventar oder "B" für Braintool drückt. Wieder trifft man seine Wahl durch gleichzeitiges Drücken und Ziehen der linken Maustaste, um ein Inventarobjekt oder das Bild eines der Hauptcharaktere in den Vordergrund zu bekommen, um z. B. seinen aktuellen Gesprächspartner danach zu befragen.

In Gesprächen erscheinen die möglichen Themen neben einem kleinen Bild der Person, mit der man spricht. Fährt man mit der Maus über ein Thema, wird die Frage gleichzeitig bereits in der Statuszeile formuliert und man kann sich so entscheiden, ob man sie durch Klick auch wirklich stellen will. Auch hier wieder die gleichen Schwierigkeiten, wie bei der Benutzung des Hauptmenüs, man versucht aus dem Durcheinander von übereinanderliegenden, durchscheinenden Objekten oder Personengrafiken, etwas Bestimmtes zu wählen, klickt das vermeintlich oben Liegende an und hat dann nicht selten genau das Falsche gewählt.

Hat man sich bereits mit einigen Personen unterhalten, erscheint im Braintool auch eine kurze Zusammenfassung der Fakten, die man durch drüberfahren mit der Maus im großen Braintool-Kreis lesen kann. Dabei werden natürlich durch die Kreisform Sätze links und rechts abgeschnitten und man muß schon zirkeln, um einen Satz genau in die Mitte dieses Kreises zu bekommen, um ihn vollständig zu sehen - sehr trickreich!

Neben dieser ganzen mühsamen und umständlichen Steuerung gibt es aber noch Lichtblicke: Die Taste "K" ruft eine übersichtliche Karte des Hafengeländes auf, in die schon gleich zu Beginn die Hauptschauplätze eingezeichnet sind. Durch Mausklick gelangt man hier schnellstens von Ort zu Ort. Außerdem ist man ohne Aufwand mit der ESC-Taste schnell wieder im Hauptmenü und kann dort Speichern oder Laden oder das Spiel schnellstens verlassen. Beim Aufruf der Speicher-Blase wird der aktuelle Spielstand automatisch mit dem Ort gespeichert. Die Speicherplätze schienen mir nicht zahlenmäßig beschränkt.

 

Grafik

Neben Janny bevölkern noch 6 andere 3D-Charaktere das Hafengelände. Die Bewegungen aller Personen, besonders die kleinen Gesten, sind wirklich sehr lebensnah und ausgezeichnet getroffen. Zwar gibt es wenig Mimik aber Texte werden sehr lippensynchron gesprochen.

Auch die Zeichnung der Figuren kann gefallen und wirkte wirklichkeitsnah. Ein wenig haben mich allerdings immer die Proportionen unserer Heldin irritiert. Ich hatte das Gefühl, die Arme oder vielleicht der gesamte Oberkörper seien etwas zu lang geraten und die sonst absolut zierliche Freundin Sue Li Bai vom Imbiss hat einen Bodybuilding-Nacken.

Unsere junge Heldin mit ihrer roten Kurzhaarfrisur erinnert mich an die Heldin eines gerade gespielten Adventures, "The Diamond Mystery of Rosemond Valley". Nur wandelt sie nicht wie diese in einer reinen 3D-Umgebung sondern in vorgerenderten 2D-Hintergründen, die wirklich fantastisch detailliert sind. Auch wenn es nicht gerade eine feine Gegend ist, so sind doch die Bilder eine Augenweide. Und man freut sich sehr, zur Abwechslung mal eine rein deutsche Kulisse vorzufinden, in der es mal um Euro oder EU geht, und wo sich sogar die Entwicklungsfirma bvm mit einer Lichtreklame verewigt hat. Es gibt 8 Hauptschauplätze, die wiederum in viele Szenen und Ansichten unterteilt wurden, vom Hausboot unserer Heldin über ein Tätowierstudio bis zu einem alten Bunker.

Unaufdringliche, passende Perspektivwechsel machen die Erforschung der Gegend noch interessanter und geben ein wenig Filmfeeling. Sehr viele der Locations sind gleich von Beginn an zugänglich. Leider sind die Schauplätze, wie so oft unbelebt durch andere NPCs, die nichts mit der Handlung zu tun haben. Das wäre natürlich ein höherer Aufwand, aber bei einem Spielpreis von 49 Euro könnte man auch etwas mehr erwarten. Animationen, wie z. B. Rauch oder wehende Flaggen sind sparsam eingesetzt. Daneben gibt es auch hin und wieder einige wunderbare Animationssequenzen an bestimmten Schlüsselpunkten.

 

Sprache/Sound/Musik/Texte

Während des ganzen Spiels spürt man, wieviel Wert auf echte und passende, niemals übertriebene Geräuschkulisse gelegt wurde. Die Musik unterstützt ebenfalls Atmosphäre und Spannung des Spiels. Auch bei den Synchronstimmen ist auf hohe Qualität geachtete worden. Sie sind mit professionellen Sprechern charaktergenau besetzt. Grafik, Bewegungsabläufe, Sound und Sprachausgabe stimmen und das Beobachten und Zuhören macht einfach Spaß. Die Texte berücksichtigen Bezüge zum aktuellen Hier und Jetzt und lassen den Spieler/die Spielerin trotz ernsten Hintergrundes auch manches Mal schmunzeln.

 

Rätsel

Der Schwerpunkt des sehr linear aufgebauten Spiels liegt in den Dialogrätseln. D. h. wir müssen schon die richtigen Fragen an die richtigen Personen stellen, um im Spiel weiterzukommen. Deshalb kann es Stopps im Spiel geben, wenn man noch nicht alle Fragen an die richtigen Personen gestellt hat. Es gibt aber keine Sackgassen. Ebenfalls verzichtet wurde auf zeitabhängige Rätsel, komplexe mechanische oder Schalterrätsel. Auch auf die allseits beliebten Spielverlängerungsmethoden wie Labyrinthe oder Schiebepuzzles wurde verzichtet und man muß auch keinesfalls lange Wege gehen. In diesem absolut gewaltfreien Spiel gibt es ebenfalls keine Action- oder Arcadesequenzen und kein Game-Over.

Daneben finden wir eine Vielzahl von teils recht einfachen, teils etwas komplexeren Objekt-/Inventarrätseln. Objekte können nicht innerhalb des Inventars kombiniert werden aber man kann sie unter Umständen im Inventar manipulieren. Es gibt einige z. T. sehr einfallsreiche Objekträtsel. Bei einem braucht man etwas Geschicklichkeit und anderer Stelle Vorstellungsvermögen, alle sind sehr logisch und stehen in direktem Zusammenhang mit der Story. Bei verschiedenen Code-Rätseln muß man neben den grauen Zellen auch gute Augen, Ohren und eine gewisse Merkfähigkeit haben, z. B. für Lichtsignale oder Klangabfolgen. Etwas Englisch sollte man auch verstehen können, um eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu entschlüsseln. Das Rätselangebot geht nicht über einen mittleren Schwierigkeitsgrad hinaus und wird deshalb sowohl Einsteigern als auch fortgeschrittenen Adventurefreunden gute Unterhaltung bieten.

 

Edutainmentelemente

"Brand im Hafen?" ist genausoviel oder -wenig ein Lernadventure wie alle anderen Adventuregames auch. Wie in jedem "normalen" Adventure werden auch hier Konzentration, Ausdauer, Kombinationsgabe und Merkfähigkeit verlangt und trainiert, aber kein spezielles Wissen erwartet oder vermittelt. Es gibt auch keine Wissensdatenbank oder Enzyklopädie, wie in speziellen Edutainment-Titeln. Die im Handbuch angekündigte Zusammenfassung eines Indizienberichts nach erfolgreichem Abschluß des Spiels in einer PDF-Datei auf dem Desktop war nicht auffindbar. Also muß sich "Brand im Hafen?" auch der ganz normalen Konkurrenz im Adventure-Bereich stellen.

 

Fazit

"Brand im Hafen?" hat eine gute (wenn auch nicht nervenaufreibende, laut Heureka) Krimistory und überzeugt in der Darstellung. Positiv ebenfalls das Rätseldesign. Hintergrund und Hafenmilieu sind gut getroffen. Es ist eines der wenigen deutschen Krimiadventures und deshalb Detektiv- und Krimifans auf jeden Fall zu empfehlen. Allerdings sind Steuerung und Handling umständlich, ja frustrierend. Mit 12 bis 14 Stunden Spielzeit ist es relativ kurz und bei einem Preis von 49 Euro hinkt das Preis-Leistungsverhältnis doch gewaltig. Wer (trotz der Versandkosten aus den USA) noch einige Euro sparen will und mit englischsprachigen Spielen gut zurechtkommt, sollte als Alternative "The Diamond Mystery of Rosemond Valley" oder die Nancy-Drew-Detektivreihe in Betracht ziehen.

Der Nachfolger von "Brand im Hafen?" ist bereits fertig und wird in wenigen Tagen zu haben sein: "Chaos am Set". Es ist wieder ein Krimiadventure, das am Drehort einer Seifenoper spielt.

 

Bewertung: 70 %

 

Bewertungssystem Adventure-Archiv:

  • 80% bis 100% sehr gutes Spiel (sehr empfehlenswert)
  • 70% bis 79% gut (empfehlenswert)
  • 60% bis 69% befriedigend (bedingt empfehlenswert, mit Abstrichen)
  • 50% bis 59% ausreichend (nicht gerade empfehlenswert)
  • 40% bis 49% ziemlich schlecht (eher abzuraten - etwas für Hardcore-Adventure-Freaks und Sammler)
  • 0% bis 39% grottenschlecht (lieber die Finger davon lassen)

 

Minimale Systemvoraussetzungen:

  • Pentium III 450 Mhz
  • WIN 95/98/ME/2000/XP
  • 128 MB RAM
  • 600 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
  • 12-fach CDROM-Laufwerk
  • Soundkarte
  • 3D-fähige Grafikkarte mit 16 MB
  • DirectX 8.1 (mitgeliefert)

gespielt mit:

  • Windows XP
  • P IV 1,6 GHz
  • 512 MB RAM
  • 16x DVD-ROM (Artec WRA-A40)
  • nVidia GeForce 2MX400 64 MB Grafikkarte
  • Soundkarte DirectX-kompatibel

 

Copyright © slydos für Adventure-Archiv, 18. Oktober 2002

 

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Hauptmenü
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Janny untersucht die Brandstelle
Janny untersucht die Brandstelle

 

Jannys Chef Helmut Plautzen, hier im Gespräch mit der Tätowiererin Lore Bein
Jannys Chef Helmut Plautzen, hier im Gespräch mit der Tätowiererin Lore Bein

 

Janny speichert Informationen im Braintool
Janny speichert Informationen im Braintool


Die Karte
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Was geht eigentlich im Keller des Tattooladens vor sich?
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Im HIntergrund hat sich bvm mit einer Lichtreklame verewigt
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Das Flaggenalphabet kommt überraschenderweise nicht zum Zug in diesem Spiel
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Am Imbiß gibt's nicht nur was zu Essen sondern auch jede Menge Informationen
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Warum heißt "Goldy" eigentlich so?
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Ein Eindringling auf Jannys Hausboot
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Der russische Frachter ist einen Besuch wert
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In den Zoomansichten kommt die Maus zum Einsatz
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Janny bei ihren Untersuchungen
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Der junge Reporter Thomas Schneider ermittelt ebenfalls in der Hafengegend
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Das Ruderboot kommt gerade recht
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Plautzen macht seinem Namen alle Ehre
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