Das Telekommando kehrt zurück

Florian Sasse aus Bad Oeynhausen löste Telekommando 2, zu finden auf der Cover-CD 6/96 von PC POWER

Aufbau des Gebäudes:
Keller:
Klimaanlage
Abstellraum (Leiter, Satellitenschüssel)

Fahrstuhl:
Schaltkonsole, Decke

Erdgeschoß:
Empfangshalle, Pförtner, Lift,Tür zum Treppenhaus, Schrank (Zwei Module, Seil), Kantine (Datentypistin),Treppe zum Keller, gesperrte Treppe in die oberen Etagen

1. Etage:
Telefonzentrale (Zwei Module), Schaltschrank, Kopierer (Papier,Toner), Buchhalter (Kugelschreiber, BTX-Terminal,
Pizzabestellung), Fahrrad

2. Etage:
Programmiererin (Systemdiskette)

3. Etage:
Büro (Tarnanzug, Funkgerät)
WC (Umkleidekabine)
Flur (Brief, Fahrstuhl)
Besprechungszimmer (Schlüssel)
Hauptquartier

4. Etage:
Vorzimmer (PC, Faxgerät, Aufgang zum Dach)
Geschäftsführerin (Dl -Karte)
Videokonferenzraum über Treppe erreichbar (Französin)

Dach:
Hubschrauberpilot, Satellitenschüssel

Handlungsverlauf und Aufgaben:
Für dieses Spiel gilt, was auch für andere Adventure- und Rollenspiele bestimmend ist: Alles, was man findet, sollte man mitnehmen, und alle Räume sollten genau angesehen werden, ebenso sollte Wert auf die durch Gespräche gewonnenen Informationen gelegt werden!
Bestimmte Sequenzen des Spiels lassen sich durch wiederholtes Drücken der linken Maustaste beschleunigen, dies kann hilfreich sein bei den Ausführungen über die Ausbildung der Telekom sowie für den Fall, daß man versehentlich auf dieselbe Sache erneut geklickt hat.
Einige Handlungsabläufe sind in der Reihenfolge austauschbar, die hier aufgezeigte Möglichkeit erschien mir als die schnellste, das Spiel zu lösen. Zu Beginn wird gefragt, welches Geschlecht die Spielperson einnehmen möchte, in meinem Fall habe ich männlich gewählt. Aus diesem Grund wird im folgenden auch von ihm, dem Techniker von der Telekom, berichtet.
Bei diesem Spiel dreht sich alles um technische Probleme. So wird der vom Spieler dargestellte Techniker der Telekom gerufen, da im Institut Umwelt 2000 die technischen Kommunikationsgeräte ausgerechnet am Tag einer wichtigen, internationalen Online Videokonferenz nicht mehr funktionieren. Aus diesem Grund entnimmt der Techniker seinem Servicewagen den Werkzeugkasten und das Handy. Er begibt sich in die Empfangshalle, wo er sich dem Pförtner vorstellt. Dabei kommt das Gespräch auch auf die Klimaanlage (Hinweise dieser Art sind nicht zu unterschätzen).
Der Telekom-Mann begibt sich in den Fahrstuhl, welcher jedoch nicht funktioniert. Deshalb verläßt er ihn wieder und geht durch die Tür zum Treppenhaus, wo er feststellt, daß die Treppen nicht zu benutzen sind. So steigt er in den Keller hinab, wo er eine schwarzgekleidete Technikerin an der Klimaanlage erblickt. Das Gespräch mit ihr ist zwar obligatorisch, leider aber nicht sehr aufschlußreich. So besucht unser Mann die Kantine, wo er sich mit der Datentypistin auf ein Schwätzchen einlassen kann (Wichtig ist nur, daß er sich aus dem Keller entfernt und so der Technikerin die Möglichkeit zum Verschwinden gibt!). Bei dieser Gelegenheit schaut er in dem Schrank neben derlür zur Empfangshalle einmal nach, ob sich dort etwas Brauchbares verbirgt. Er entnimmt das Seil sowie die beiden Module und schließt natürlich den Schrank wieder ordnungsgemäß.
Danach begibt er sich wieder in den Keller, um dort die Klimaanlage in Augenschein zu nehmen. Die Klimaanlage muß instandgesetzt werden, und dazu hat unser Mann ja sein Werkzeug. Daraufhin sieht er in der Abstellkammer nach, ob er dort eine Leiter findet, er nimmt sie mit in den Fahrstuhl, stellt sie auf und öffnet die Fahrstuhldecke. Mittels seines Werkzeugs ist der dort vorgefundene Schaden auch schnell behoben, und nach dem Schließen der Decke und dem Verstauen der Leiter kann er endlich in den 4. Stock fahren, indem er an der Konsole im Fahrstuhl die 4 drückt.
Dort angekommen, betritt er das Zimmer der Geschäftsführerin und stellt sich vor. Wichtig ist, daß er von ihr über die bevorstehende Videokonferenz informiert wird und die Faxliste mit den Einladungen bekommt. Vom Schreibtisch nimmt er außerdem die Dl -Karte für sein Handy mit. Nach dem Gespräch mit der Geschäftsführerin wirft er einen Blick in das Vorzimmer und begutachtet die dort aufgestellte Computeranlage, außerdem benutzt er das Faxgerät für die Einladungen. Dabei stellt sich heraus, daß die Faxnummer für Tokio unvollständig ist, deshalb ruft er unter Benutzung des Handys mit der D 1-Karte in Tokio an und erhält von dort die Nummer. jetzt kann er auch die letzte Einladung faxen.
Nun spielt er ein wenig an dem PC herum und stellt fest, daß das Betriebssystem gelöscht wurde. Er verläßt das Vorzimmer und fährt mit dem Lift in die 3. Etage, wo sich die Fahrstuhltür aber nicht öffnen läßt. Er probiert es im 2. Stockwerk und trifft dort im Labor die Programmiererin, von welcher er die Systemdiskette für den PC erhält. Im 1. Stock schaut er sich den Kopierer an und stellt fest, daß kein Toner in der Tonerhalterung ist, weiterhin bestückt er den Papierschacht mit Papier. Dann wendet er sich derTelefonzentrale zu, wo er vom Boden zwei weitere Module aufhebt.
Im Schaltschrank erkennt er dann, wozu die Module gebraucht werden und ruft in der Teiekomzentrale an, um die Bestückung des Schaltschranks mit den Modulen herauszubekommen (blau auf A3, rot auf PI, gelb auf G3, die restlichen Steckplätze werden nicht bestückt). Dann trifft er in der Buchhaltung den völlig überarbeiteten und hungrigen Buchhalter, für den er wieder telefonisch eine Pizza bestellt. Vom Schreibtisch des Buchhalters nimmt er den Kugelschreiber mit, das BTX-Terminal benutzt er, um neuen Toner für den Kopierer zu bestellen. Vor der Buchhaltung nimmt er das Fahrrad in Augenschein und versucht, es anhand seines Werkzeugs zu reparieren. Dabei fällt es völlig auseinander (Auch die Leute von der Telekom können eben nicht alles...), und er nimmt die Gabel und die Feige mit.
Da ihn das Problem mit der Fahrstuhltür im 3. Stockwerk noch beschäftigt, geht er noch einmal in den Keller, wo er den Lüftungsschacht öffnet. Vorher spricht ihn der Pförtner beim Verlassen des Lifts auf die Tonerlieferung an, welche der Telekom-Mensch an sich nimmt. Danach begibt er sich in die Kantine, um mit der Datentypistin ein ausführliches Gespräch zu führen. Wichtig ist, daß er die Nummer ihres Onkels in Frankreich erfährt (0042060469).
Er eilt in den 4. Stock und versucht sich mit der Systemdiskette erneut am PC. Um das Paßwort herauszubekommen, muß er zweimal mit dem Botenjungen sprechen (Sabotage), dann kann er die Pläne des Lüftungssystems aus Frankreich anfordern. Er läßt sie sich über den Drucker ausdrucken und geht in den Videokonferenzraum, wo die dort anwesende Französin ihm die Pläne übersetzt. Im 1. Stock setzt er den Toner in den Kopierer ein.
Nun wird es Zeit, den Lüftungsschacht im Keller zu benutzen. Er landet in einem Büro im 3. Stock, schließt den Lüftungsschacht und nimmt den Tarnanzug aus dem Schrank. Im Flur findet er einen Brief und im Besprechungszimmer einen Schlüssel, beide nimmt er mit. Am Fahrstuhl stellt er fest, daß der Sensor blockiert ist, dieser wird schnell repariert. lm WC zieht er nun den Tarnanzug an und begibt sich in das Hauptquartier. Dort muß er auf die erste Frage antworten, daß er noch zurToilette mußte. Die nächste Frage muß wieder mit der ersten Antwortmöglichkeit pariert werden, die dritte Frage mit dem Hinweis, daß er sich beeilen muß und die letzte mit dem Hinweis auf die Kommandozentrale (Andernfalls tritt eine Spielverzögerung ein, welche nicht durch das wiederholte Drücken der linken Maustaste beschleunigt werden kann).
Nachdem er sich wieder umgezogen hat, klettert er durch das Fenster im Vorzimmer auf die Feuerleiter, wo er den Hubschrauberpilot trifft. Dieser will unbedingt einen schriftlichen Befehl. in der l. Etage kopiert unser Mann den Brief von der S.T.O.R. und erhält so eine Blankofälschung.
Mittels des Kugelschreibers trägt er auf diesen Bogen die Anweisung ein. Er spricht den Piloten wieder an und übergibt ihm die Fälschung, darauf entschwebt der Hubschrauber.
Nun besieht sich Tele die Satellitenschüssel und erinnert sich nach der Bestandsaufnahme an die Schüssel im Abstellraum im Keller. Er benutzt die Feige mit dem Geländer, das Seil mit der Feige und die Gabel mit der Zugrolle, um dann im Büro im 3. Stock das Funkgerät zu bedienen. Er funkt die Anweisung, daß sich alle in zehn Minuten im Besprechungszimmer treffen sollen, weiches er nach der Funkerei mit dem Schlüssel verschließt. jetzt alarmiert er die Polizei über sein Handy und begibt sich in den Abstellraum, wo er die Schüssel mit dem Fenster, welches er natürlich erst öffnen muß, benutzt. Wieder auf dem Dach, benutzt er den Flaschenzug und installiert die Schüssel unter Zuhilfenahme seines Werkzeugs. Nach getaner Arbeit geht er in den Videokonferenzraum und genießt das Spielende.

 

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