Kurze
Vorab-Bemerkung: Obwohl Donkey Island ziemlicher Monkey Island-Style ist, kann Kay-Busch,
Monkey-Island-untypisch, eine Menge falsch machen oder in Sackgassen geraten. Wenn Dinge
aus dem Inventory nicht zur genau richtigen Zeit benutzt werden, kann es passieren,
dass sie einfach weg sind. Selbst wenn ihr euch an die Lösung haltet (was ziemlich
dämlich wäre, weil sie ja nur für Notfälle gedacht ist) könnt ihr auf einmal ganz
schön in der Tinte sitzen. In diesem Sinne: "Always remember, save early, save
often."
Am Ufer nimmt Kay-Busch die leere Flasche und ein delikates Schlückchen vom Meerwasser.
Vor der Hütte schnell ein Paar Holzscheite mitgenommen und noch das dahinter versteckte
Paddel geschnappt. In der Hütte löscht er flugs das Feuer mit dem Wasser und für alle
Fälle packt er das Messer noch ein. Rechts um das Haus marschiert, gelangt Kay-Busch
über das Dach in den Kamin - und nach dem Absturz auf den Dachboden.
Nach mehrmaliger Durchsuchung des Krempels in der Ecke findet sich doch ein brauchbares
Teil.
Mit dem Blasebalg im Gepäck drückt er todesmutig den Knopf auf dem Kasten unter dem
Fenster, landet eine Etage tiefer und bekommt dort eine kleine Liste mit Dingen, die er
dem Zauberer quasi als Wiedergutmachung für das unerlaubte Eindringen in dessen Hütte
zaubertranktechnisch besorgen soll:
Die Milch der Frucht, den Duft des Dschungels, den Tod des Meeres und den Glanz des
Ozeans. Etwas irritiert duch diese etwas extravagante Einkaufsliste geht Kay-Busch erst
mal entspannen, nämlich Blümchen pflücken, besser gesagt Klee. Den findet er am Fusse
des Vulkans (wohl aufgrund des fruchtbaren Bodens). Nach dieser Hitze sucht er erst mal
die Kühle des Waldes, und findet prompt unter dem grossen Baum ein hübsches Steinchen.
Damit wird im Handumdrehen das Messer wieder blitzescharf.
Ein Stückchen weiter im Osten wird mit dem Messer der Baum mit der verklebten Rinde
angeritzt, und schon sprudelt der Kautschuk in Strömen. Ein Fläschchen abgefüllt und ab
die Post zu Michallin, dem Esel, der mitten im Dschungel einen florierenden
Gummiwarenhandel besitzt. Der ist so freundlich, den defekten Blasebalg zu
reparieren. Nach einer kurzen Unterhaltung über die Insel, deren Bewohner und die
Tempelruinen (ganz wichtig, sonst gehts später nicht weiter!!) wird man einig - für eine
Provision in Form von frischen Kleeblättern organisiert sich Kay-Busch hier günstig ein
Gummiboot. Den Kautschuk in die Maschine gekippt, und mit dem Gummiboot ab zum Ufer.
Kay-Busch riskiert dort einen Blick über seinen Tellerrand, und sieht am Horizont eine
kleine Insel, die seine Neugier weckt. Jedoch stellt Kay-Busch schnell fest, dass es
ziemlich unmöglich ist, ein Gummiboot nur mit reiner Lungenkraft aufzupusten. Der
Blasebalg tut da gute Dienste. Mit dem Paddel bestückt, wird das Boot zum
1A-Transportmittel zur Insel.
Auf der Insel angekommen, wird erst mal kräftig an der Kokospalme gerüttelt und
geschüttelt, die Frucht der Bemühungen packt Kay-Busch gleich ein. Kräftig
geschüttelt, hört er die Milch darin rumglucksen.
Ein Stück weiter trifft er auf ein idyllisches Piratengrab, ein Blick auf den Grabstein
eröffnet den Namen. Nach einer netten Unterhaltung mit Käptn Kid über die Insel und die
Eselstempel ist Kay-Busch einen roten Kristall und einige Informationen reicher. Noch den
Anker neben dem Grab eingesteckt, und wieder auf die andere Insel gerudert.
In der Hütte erhält Kay-Busch für die Kokosnuss eine magische Schriftrolle mit einem
Öffnungszauber. Diesen liest Kay-Busch am grossen Baum im Wald, und wie durch ein Wunder
öffnet sich eine Tür im Baum. Diese führt nach oben, wo eine Liane darauf wartet, in
den Besitz von Kay-Busch zu gelangen. Nach einem kurzen Plausch mit dem Vögelchen im Nest
erhält er ein Blatt. Die Orchidee im Osten wartet nur so darauf, von Kay-Busch
umschmeichelt zu werden. Sie beduftet ihm das Blatt mit ihrem wunderbaren Duft.
Nach eingehender Untersuchung wird ihm klar, dass er damit den Duft des Dschungels in den
Händen hält.
Ab damit zum Zauberer, und eingetauscht in eine zweite magische Schriftrolle mit Wirkung
auf magische Bäume.
Diese liest er dem eigenartigen Baum mit der rötlichen Rinde vor, und Schwuppdiwupp
fühlt er sich wie im Schlaraffenland. Kay-Busch schnappt sich eine Wurst vom Baum ( evtl.
mehrmals hüpfen) und baut sich damit, der Liane und dem Anker eine provisorische Angel,
um zu schauen, was sich da im Meer rund um die Insel so tummelt.
Am Strand wirft er diese selbstgebastelte Angel - fixiert an der Palme - aus und wartet
und wartet und... Gerade als er zum Zeitvertreib eine kleine Runde auf der Insel drehen
will, tut sich da doch noch was. Ein gigantischer Hai fliegt an den Strand, und Kay-Busch
klaubt sich als Mitbringsel einen Zahn aus dessen Mund. Nach eingehender Untersuchung
identifiziert er den Zahn als Symbol des Todes der Meere, trägt diesen zu dem Zauberer
und erhält dafür eine dritte magische Schriftrolle mit einem Fischzauber.
Diese benutzt er am Kap und versucht ermutigt durch die körperlichen Veränderungen des
Zaubers, den schweren Steinblock zu nehmen. Sein Gleichgewichtssinn ist nicht der beste,
und er versinkt in Neptuns Fluten. Am Grunde des Meeres findet er jedoch erfreulicherweise
eine Truhe und eine Perle. Zum Auftauchen entledigt er sich des schweren Steins. Er
untersucht die Perle - same procedure as every year - liefert sie beim Zauberer ab und
kriegt als Botenlohn eine vierte magische Schriftrolle "Zauber Letzter Rettung".
Da die Truhe jeglicher körperlicher Kraft zu wiederstehen scheint, versucht es Kay-Busch
mit Hilfe der Schwerkraft. Vom grossen Baum runtergefallen, lässt sich der Inhalt
kinderleicht einsammeln. Jetzt ist es Zeit, mit den beiden Kristallen den Wunsch
einzulösen, damit Kay-Busch endlich von der Insel abhauen kann. Also auf zum Vulkan, die
Lava überquert er gekonnt mit Hilfe der Holzscheite. Im Eselstempel plaziert er den
blauen Kristall in der rechten, den roten Kristall in der linken Nische. Die Flügelchen,
mit deren Hilfe er nach Hause flattern möchte, sind wohl eine Fehlkonstruktion, denn er
findet sich kurzerhand im Krater des Vulkans wieder.
Zeit für die vierte Schriftrolle, eine letzte Rettung kann Kay-Busch hier gerade gut
gebrauchen. Mit dem Hammer schafft er sich einen Durchbruch und kommt vom Regen in die
Traufe: Auf der anderen Seite wartet LeGag. Eine kleine Entschuldigung zur Verwirrung des
Gegners kommt Kay-Busch angemessen vor, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Das Ende ist etwas obskur (meiner Meinung nach). Aber manchmal ist ja auch der Weg das
Ziel.
Elaine
Falls ihr noch Fragen oder sonstwas habt: Christian.Oye@freenet.de
Inventory - alphabetisch sortiert
| Anker |
Kleine Insel (Gummiboot, Paddel, Blasebalg) |
| Blasebalg |
Dachboden der Hütte (durch den Schornstein nach
löschen der Feuerstelle) |
| Blatt |
Auf dem grossen Baum (Öffnungszauber), vom
Vogel im Nest |
| Blauer Kristall |
In der Truhe (Meeresboden), runtergeworfen vom
Baum |
| Flasche |
Ufer |
| Geschenkkarton |
"Zauber letzter Rettung" |
| Gummiboot |
Michelin Langohr, gegen Klee und mit Kautschuk
hergestellt |
| Haifischzahn |
Hai, geangelt mit Anker, Liane und Wurst |
| Hammer |
"Zauber letzter Rettung" |
| Holzscheite |
Vor der Hütte |
| Kautschuk |
angeritzter Kautschukbaum (Messer, Stein) |
| Klee |
Beim Vulkan |
| Kokosnuss |
Kleine Insel, geschüttelt von der Palme
(Gummiboot, Paddel, Blasebalg) |
| Liane |
Auf dem grossen Baum (Öffnungszauber) |
| Messer |
In der Hütte |
| Nadel |
"Zauber letzter Rettung" |
| Paddel |
Hinter den Holzscheiten vor der Hütte |
| Perle |
Auf dem Meeresgrund (Fischzauber) |
| Puppe |
"Zauber letzter Rettung" |
| Roter Kristall |
Kleine Insel, nach Gespräch mit Käptn Kid
über Eselstempel (Langohrs Info) |
| Schriftrollen, diverse |
Zauberer |
| Stein |
Unter dem grossen Baum |
| Steinblock |
Kap (mit Fischzauber) |
| Truhe |
Auf dem Meeresgrund (Fischzauber) |
| Wasser |
Ufer |
| Wurst |
Magischer Baum im Dschungel
(Magischer-Bäume-Zauber) |
Copyright © Elaine 19.Juli
2002 für Adventure-Archiv |