Donkey Island
Publisher: Epic Megagames/Romware
Entwickler: Pterodon Software

Komplettlösung mit Inventarliste

zur Verfügung gestellt von Elaine

 

Kurze Vorab-Bemerkung: Obwohl Donkey Island ziemlicher Monkey Island-Style ist, kann Kay-Busch, Monkey-Island-untypisch, eine Menge falsch machen oder in Sackgassen geraten. Wenn Dinge   aus dem Inventory nicht zur genau richtigen Zeit benutzt werden, kann es passieren, dass sie einfach weg sind. Selbst wenn ihr euch an die Lösung haltet (was ziemlich dämlich wäre, weil sie ja nur für Notfälle gedacht ist) könnt ihr auf einmal ganz schön in der Tinte sitzen. In diesem Sinne: "Always remember, save early, save often."

Am Ufer nimmt Kay-Busch die leere Flasche und ein delikates Schlückchen vom Meerwasser. Vor der Hütte schnell ein Paar Holzscheite mitgenommen und noch das dahinter versteckte Paddel geschnappt. In der Hütte löscht er flugs das Feuer mit dem Wasser und für alle Fälle packt er das Messer noch ein. Rechts um das Haus marschiert, gelangt Kay-Busch über das Dach in den Kamin - und nach dem Absturz auf den Dachboden.
Nach mehrmaliger Durchsuchung des Krempels in der Ecke findet sich doch ein brauchbares Teil.
Mit dem Blasebalg im Gepäck drückt er todesmutig den Knopf auf dem Kasten unter dem Fenster, landet eine Etage tiefer und bekommt dort eine kleine Liste mit Dingen, die er dem Zauberer quasi als Wiedergutmachung für das unerlaubte Eindringen in dessen Hütte zaubertranktechnisch besorgen soll:
Die Milch der Frucht, den Duft des Dschungels, den Tod des Meeres und den Glanz des Ozeans. Etwas irritiert duch diese etwas extravagante Einkaufsliste geht Kay-Busch erst mal entspannen, nämlich Blümchen pflücken, besser gesagt Klee. Den findet er am Fusse des Vulkans (wohl aufgrund des fruchtbaren Bodens). Nach dieser Hitze sucht er erst mal die Kühle des Waldes, und findet prompt unter dem grossen Baum ein hübsches Steinchen. Damit wird im Handumdrehen das Messer wieder blitzescharf.
Ein Stückchen weiter im Osten wird mit dem Messer der Baum mit der verklebten Rinde angeritzt, und schon sprudelt der Kautschuk in Strömen. Ein Fläschchen abgefüllt und ab die Post zu Michallin, dem Esel, der mitten im Dschungel einen florierenden Gummiwarenhandel besitzt. Der ist so freundlich, den defekten Blasebalg zu
reparieren. Nach einer kurzen Unterhaltung über die Insel, deren Bewohner und die Tempelruinen (ganz wichtig, sonst gehts später nicht weiter!!) wird man einig - für eine Provision in Form von frischen Kleeblättern organisiert sich Kay-Busch hier günstig ein Gummiboot. Den Kautschuk in die Maschine gekippt, und mit dem Gummiboot ab zum Ufer.
Kay-Busch riskiert dort einen Blick über seinen Tellerrand, und sieht am Horizont eine kleine Insel, die seine Neugier weckt. Jedoch stellt Kay-Busch schnell fest, dass es ziemlich unmöglich ist, ein Gummiboot nur mit reiner Lungenkraft aufzupusten. Der Blasebalg tut da gute Dienste. Mit dem Paddel bestückt, wird das Boot zum 1A-Transportmittel zur Insel.
Auf der Insel angekommen, wird erst mal kräftig an der Kokospalme gerüttelt und geschüttelt, die Frucht der Bemühungen packt Kay-Busch gleich ein. Kräftig geschüttelt, hört er die Milch darin rumglucksen.
Ein Stück weiter trifft er auf ein idyllisches Piratengrab, ein Blick auf den Grabstein eröffnet den Namen. Nach einer netten Unterhaltung mit Käptn Kid über die Insel und die Eselstempel ist Kay-Busch einen roten Kristall und einige Informationen reicher. Noch den Anker neben dem Grab eingesteckt, und wieder auf die andere Insel gerudert.
In der Hütte erhält Kay-Busch für die Kokosnuss eine magische Schriftrolle mit einem Öffnungszauber. Diesen liest Kay-Busch am grossen Baum im Wald, und wie durch ein Wunder öffnet sich eine Tür im Baum. Diese führt nach oben, wo eine Liane darauf wartet, in den Besitz von Kay-Busch zu gelangen. Nach einem kurzen Plausch mit dem Vögelchen im Nest erhält er ein Blatt. Die Orchidee im Osten wartet nur so darauf, von Kay-Busch umschmeichelt zu werden. Sie beduftet ihm das Blatt mit ihrem wunderbaren Duft.
Nach eingehender Untersuchung wird ihm klar, dass er damit den Duft des Dschungels in den Händen hält.
Ab damit zum Zauberer, und eingetauscht in eine zweite magische Schriftrolle mit Wirkung auf magische Bäume.
Diese liest er dem eigenartigen Baum mit der rötlichen Rinde vor, und Schwuppdiwupp fühlt er sich wie im Schlaraffenland. Kay-Busch schnappt sich eine Wurst vom Baum ( evtl. mehrmals hüpfen) und baut sich damit, der Liane und dem Anker eine provisorische Angel, um zu schauen, was sich da im Meer rund um die Insel so tummelt.
Am Strand wirft er diese selbstgebastelte Angel - fixiert an der Palme - aus und wartet und wartet und... Gerade als er zum Zeitvertreib eine kleine Runde auf der Insel drehen will, tut sich da doch noch was. Ein gigantischer Hai fliegt an den Strand, und Kay-Busch klaubt sich als Mitbringsel einen Zahn aus dessen Mund. Nach eingehender Untersuchung identifiziert er den Zahn als Symbol des Todes der Meere, trägt diesen zu dem Zauberer und erhält dafür eine dritte magische Schriftrolle mit einem Fischzauber.
Diese benutzt er am Kap und versucht ermutigt durch die körperlichen Veränderungen des Zaubers, den schweren Steinblock zu nehmen. Sein Gleichgewichtssinn ist nicht der beste, und er versinkt in Neptuns Fluten. Am Grunde des Meeres findet er jedoch erfreulicherweise eine Truhe und eine Perle. Zum Auftauchen entledigt er sich des schweren Steins. Er untersucht die Perle - same procedure as every year - liefert sie beim Zauberer ab und kriegt als Botenlohn eine vierte magische Schriftrolle "Zauber Letzter Rettung".
Da die Truhe jeglicher körperlicher Kraft zu wiederstehen scheint, versucht es Kay-Busch mit Hilfe der Schwerkraft. Vom grossen Baum runtergefallen, lässt sich der Inhalt kinderleicht einsammeln. Jetzt ist es Zeit, mit den beiden Kristallen den Wunsch einzulösen, damit Kay-Busch endlich von der Insel abhauen kann. Also auf zum Vulkan, die Lava überquert er gekonnt mit Hilfe der Holzscheite. Im Eselstempel plaziert er den blauen Kristall in der rechten, den roten Kristall in der linken Nische. Die Flügelchen, mit deren Hilfe er nach Hause flattern möchte, sind wohl eine Fehlkonstruktion, denn er findet sich kurzerhand im Krater des Vulkans wieder.
Zeit für die vierte Schriftrolle, eine letzte Rettung kann Kay-Busch hier gerade gut gebrauchen. Mit dem Hammer schafft er sich einen Durchbruch und kommt vom Regen in die Traufe: Auf der anderen Seite wartet LeGag. Eine kleine Entschuldigung zur Verwirrung des Gegners kommt Kay-Busch angemessen vor, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Ende ist etwas obskur (meiner Meinung nach). Aber manchmal ist ja auch der Weg das Ziel.

Elaine
Falls ihr noch Fragen oder sonstwas habt: Christian.Oye@freenet.de


Inventory - alphabetisch sortiert

Anker Kleine Insel (Gummiboot, Paddel, Blasebalg)
Blasebalg Dachboden der Hütte (durch den Schornstein nach löschen der Feuerstelle)
Blatt Auf dem grossen Baum (Öffnungszauber), vom Vogel im Nest
Blauer Kristall In der Truhe (Meeresboden), runtergeworfen vom Baum
Flasche Ufer
Geschenkkarton "Zauber letzter Rettung"
Gummiboot Michelin Langohr, gegen Klee und mit Kautschuk hergestellt
Haifischzahn Hai, geangelt mit Anker, Liane und Wurst
Hammer "Zauber letzter Rettung"
Holzscheite Vor der Hütte
Kautschuk angeritzter Kautschukbaum (Messer, Stein)
Klee Beim Vulkan
Kokosnuss Kleine Insel, geschüttelt von der Palme (Gummiboot, Paddel, Blasebalg)
Liane Auf dem grossen Baum (Öffnungszauber)
Messer In der Hütte
Nadel "Zauber letzter Rettung"
Paddel Hinter den Holzscheiten vor der Hütte
Perle Auf dem Meeresgrund (Fischzauber)
Puppe "Zauber letzter Rettung"  
Roter Kristall Kleine Insel, nach Gespräch mit Käptn Kid über Eselstempel (Langohrs Info)
Schriftrollen, diverse Zauberer
Stein Unter dem grossen Baum
Steinblock Kap (mit Fischzauber)
Truhe Auf dem Meeresgrund (Fischzauber)
Wasser Ufer
Wurst Magischer Baum im Dschungel (Magischer-Bäume-Zauber)

        
           

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Elaine 19.Juli 2002 für Adventure-Archiv


adventurearchiv - 19-02-02

 

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